Warum ist die Natur die beste Lehrmeisterin? Diese Frage begleitet mich seit meiner frühesten Kindheit. Schon als kleines Mädchen war ich voller Begeisterung draußen unterwegs – im Gespräch mit den Tieren, den Pflanzen, den Steinen und dem Wind. Diese tiefe Verbundenheit mit der Natur hat mich nie losgelassen. Sie ist der Kern meiner Naturpädagogik-Philosophie und der Antrieb für alles, was ich heute in meiner Arbeit weitergebe.
In meinen naturpädagogischen Angeboten geht es mir darum, dir genau diese Erfahrung zu ermöglichen: die Natur nicht nur zu beobachten, sondern dich von ihr berühren zu lassen. Denn wenn wir die Natur mit allen Sinnen erleben, beginnt etwas Wunderbares – wir lernen nicht nur über die Welt um uns herum, sondern auch über uns selbst.
Meine Ziele
In meiner Arbeit geht es mir vor allem um drei Dinge, die ich zusammen mit den Kursteilnehmenden erlebe:
- Die unscheinbaren Dinge entdecken – Mit viel Spaß, Freude und Entdeckergeist sind wir gemeinsam draußen unterwegs. Dabei lenke ich den Blick auf das Verborgene, das Leise, das Übersehene. Denn gerade in den kleinen Wundern der Natur liegt eine unglaubliche Kraft.
- Den Wald als Kraftquelle erleben – In meinen Kursen erfahren wir den Wald als unerschöpfliche Kraftquelle und erleben uns als Teil der Natur. Dieses Gefühl der Zugehörigkeit ist etwas, das in unserem modernen Alltag oft verloren geht – und das ich dir gerne zurückgeben möchte.
- Gemeinschaft in und mit der Natur – Gemeinsam erforschen wir, was es bedeutet, gemeinschaftliche Prinzipien in und mit der Natur zu leben. Denn die Natur zeigt uns auf wunderbare Weise, wie Zusammenleben und gegenseitige Unterstützung funktionieren.
Ganzheitliches Lernen in der Natur
In meiner Art der Wissensvermittlung setze ich auf eine grundlegende Erkenntnis: Lernen durch eigenes Erfahren ist die Basis für jeden nachhaltigen Lernprozess. Es geht mir darum, weg zu kommen vom rein theoretischen Lernen in geschlossenen Räumen – hin zum ganzheitlichen Lernen in und mit der Lehrmeisterin Natur.
Deshalb biete ich in meinen seit über 20 Jahren stattfindenden naturpädagogischen Angeboten in der Regel ein Naturerleben an, das regelmäßig über das Jahr verteilt stattfindet und aufeinander aufbaut. Dieser rhythmische Ansatz ermöglicht es dir, die Natur in ihrer ganzen Tiefe kennenzulernen – nicht nur als einmaliges Erlebnis, sondern als fortlaufende Beziehung.
Natur im Rhythmus der Jahreszeiten
Die elementare Erfahrung der Natur in den verschiedenen Jahreszeiten ist ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Sich auf das Wetter einzustellen, sich richtig zu kleiden, auch mit widrigen Bedingungen klarzukommen – das lehrt uns viel über uns selbst, aber auch über Tiere und Pflanzen und ihre Lebensbedingungen.
Wärme, Kälte, Licht und Schatten am eigenen Körper zu erfahren, zu fühlen, wie Körper und Psyche darauf reagieren – das wird in meinen Kursen bewusst wahrgenommen und ein Umgang damit erlernt. Denn unter anderem so können wir Menschen wieder lernen, uns als Teil der Natur zu erfahren.
Wenn du dich darauf einlässt, wirst du spüren: Die Natur spricht in jeder Jahreszeit eine andere Sprache. Und jede dieser Sprachen hat dir etwas Wertvolles zu sagen.
Drei Säulen meiner Pädagogik
In meiner Arbeit verbinde ich drei Ansätze, die sich wunderbar ergänzen und die zusammen das Fundament meiner naturpädagogischen Praxis bilden:
1. Meine persönliche Lehrmethode
Meine persönliche Lehrmethode ist eigentlich viel mehr als eine Methode – sie ist eine Lebenseinstellung. Sie wurzelt in meiner eigenen tiefen Verbundenheit mit der Natur, die mich seit meiner Kindheit begleitet. In meinen Kursen geht es mir darum, diese Begeisterung und dieses Staunen weiterzugeben – nicht als Theorie, sondern als lebendige Erfahrung, die du am eigenen Leib spürst.
2. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Die Idee der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) entspricht der Lebensweise vieler indigener Völker. Für diese war und ist es immer überlebenswichtig gewesen, im Einklang mit der Natur und ihren Ressourcen zu leben.
Der Kerngedanke der BNE fasst es treffend zusammen: „Auf lange Sicht dürfen wir nicht auf Kosten der Menschen in anderen Regionen der Erde oder zukünftiger Generationen leben.“
Dieses Prinzip ist für mich keine abstrakte Idee – es ist die Grundlage, auf der ich meine gesamte Arbeit aufbaue.
3. Coyote Mentoring
Die dritte Säule meiner Pädagogik ist das Coyote Mentoring der Natur- und Wildnispädagogik nach Jon Young und Tom Brown – eine besonders wirkungsvolle Form des erfahrungsbasierten Lernens, die ich in meine Arbeit integriere.
BNE und das Sieben-Generationen-Prinzip
Ein wunderbares Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit ist das Sieben-Generationen-Prinzip der indigenen Völker. Dieses Prinzip beinhaltet, dass Entscheidungen der lebenden Generationen stets im Hinblick auf das Wohl der nächsten sieben Generationen getroffen werden.
Stell dir das einmal vor: Jede Entscheidung, die du heute triffst, soll so weise sein, dass noch deine Ururenkel davon profitieren. Das ist eine kraftvolle Vorstellung – und sie zeigt, wie tief das Verständnis indigener Kulturen für die Zusammenhänge der Natur reicht.
In meinen Kursen greife ich dieses Prinzip auf und mache es erlebbar. Denn wenn wir verstehen, dass unser Handeln Auswirkungen über Generationen hinweg hat, verändert das unseren Blick auf die Welt – und auf uns selbst.
Coyote Mentoring – Lernen wie die Natur es lehrt
Beim Coyote Mentoring handelt es sich um eine sehr effektive und umfassende Art des traditionellen Lehrens und Lernens der indigenen Völker. Es ist die Art, wie es von diesen Völkern seit Tausenden von Jahren erfolgreich praktiziert wurde und teilweise noch wird.
In dieser Tradition nimmt der Lernende durch eigenes Verstehen und Begreifen wie von selbst Wissen auf. Die Begeisterung und das Interesse werden gesteigert, und es öffnen sich neue Formen des Wahrnehmens.
Ein praktisches Beispiel: In meinen Kursen kann es eine Aufgabe sein, dass du versuchst, dich in ein Tier oder eine Pflanze hineinzuversetzen. Du fühlst und versuchst zu verstehen, was dieses Lebewesen für Bedürfnisse haben könnte. Diese Übung führt zu einem ganz neuen Verständnis und Zugang zur Natur – und genau das liegt mir persönlich sehr am Herzen.
Meine Vision
Was ich mit meiner Arbeit erreichen möchte? Ich möchte dazu beitragen, dass du dich in der Natur wieder zuhause fühlst. Dass du dein Leben in Verbindung mit dir selbst, mit anderen Lebewesen und der Natur gestaltest – in respektvollem Umgang mit den natürlichen Ressourcen, die uns alle tragen.
Denn ich bin zutiefst davon überzeugt: Wenn wir wieder lernen, uns als Teil der Natur zu erfahren, verändert das nicht nur uns selbst – es verändert auch, wie wir mit der Welt um uns herum umgehen. Und genau dafür brenne ich – seit über 20 Jahren und mit jedem Kurs aufs Neue.
Bereit, die Natur mit neuen Augen zu sehen?
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